Maike in Japan




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Kaiten-Sushi

Anfang der Woche war ich das erste Mal seitdem ich in Japan bin in einem Kaiten-Sushi-Restaurant, also in so einem Restaurant, wo die Sushi auf einem Flie?band an einem vorbeifahren und man nur zuzulangen braucht, wenn etwas appetitlich aussehendes entlanggefahren kommt. Das heisst aber nicht, dass ich sonst nie Sushi esse. Man kann die n?mlich auch im Supermarkt oder als Beilage in "normalen" Restaurants bestellen.

Im Prinzip unterscheiden sich die Kaiten-Sushi-Restaurants hier nicht von denen in Deutschland. Ich war nur erstaunt, dass ziemlich viele Touristen in dem Restaurant waren. Das lag aber wohl daran, dass das Restaurant im Zentrum Osakas in der N?he des gleichnamigen Bahnhofs lag. Au?erdem konnte man in diesem hei?es Teewasser aus einer Leitung direkt am Platz zapfen. Das war sehr praktisch.
10.7.05 16:17


Tanabata

Am 7. Juli wird in Japan Tanabata gefeiert. An dem Tag schreibt man seine W?nsche auf kleine bunte Zettelchen und h?ngt sie an speziell daf?r aufgestellte Zweige, in der Hoffnung dass sie dann in Erf?llung gehen. Im akademischen Auslandsamt wurde an dem Tag nat?rlich eine entsprechende Party veranstaltet. :-)

Dort gab es kalte Nudeln (soumen) zu essen, ein bei der Sommerhitze sehr beliebtes Gericht. Allerdings war die Art, wie diese Nudeln serviert wurden, sehr interessant. Die Mitarbeiter hatten eine mehrere Meter lange aufgeschnittene Bambusstange im Raum aufgebaut. Diese Stange wurde mit Leitungswasser durchgesp?lt und dann nach und nach die Nudeln hineingegeben, so dass diese wie in einem kleinen Fluss durch die Bambusstange flossen und von dort aus mit Essst?bchen herausgefischt werden konnten. Die Nudeln, die den hungrigen Studenten entwischen konnten, wurden ?brigens am Ende in einem Sieb aufgefangen.
10.7.05 16:20


Schwimmbad

Letzten Samstag bin ich in einem Schwimmbad in Osaka gewesen. Naja, Schwimmbad konnte man das eigentlich nicht nennen, denn um wirklich schwimmen zu k?nnen war das Wasser nicht tief genug. Daf?r gab es eine Menge unterschiedlicher Becken, z.B. mit Wasserstr?mung oder mit kleinen Wellen, Whirlpools und eine Wasserrutsche. Au?erdem hatten viele Familien Decken mitgebracht und an den Beckenr?ndern ausgebreitet, um sich dort auszuruhen und zu picknicken. Recht nervig war allerdings, dass einmal pro Stunde alle f?r 10 Minuten aus dem Wasser mussten. Wof?r das gut ist, kann ich mir nicht erkl?ren. Das ist aber anscheinend in allen japanischen Schwimmb?dern der Fall. Meine Vermutung, dass die Bademeister die Zeit nutzen, um Wasserleichen aus dem Wasser zu fischen, konnte mir aber niemand best?tigen. ;-)
15.7.05 16:34


Kabuki

Letzten Sonntag bin ich in einem Kabuki-Theater gewesen, zusammen mit Rose und der Frau sowie der Tochter meines Professors. Es war recht interessant, sowas mal gesehen zu haben, denn immerhin ist es japanische Kultur. ;-) Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht wirklich viel verstanden habe, denn es wird recht altes Japanisch gesprochen und es wird im allgemeinen davon ausgegangen, dass das Publikum die Handlung sowieso schon kennt. Das trifft aber auf Ausl?nder sowie auch h?ufig auf j?ngere Japaner nicht zu, weshalb diese das Kabuki-Theater eher meiden. Aber immerhin hatte ich eine kurzen Zusammenfassung der Handlung auf Englisch. :-)

In der Vorstellung wurden insgesamt f?nf St?cke gezeigt, die inhaltlich absolut nichts miteinander zu tun hatten. Darunter waren zwei Tanzst?cke, zwei Spielst?cke, die beide was mit Rache an dem Mord eines Angeh?rigen zu tun hatten (das Thema scheint damals in Japan beliebt gewesen zu sein) und ein St?ck, in dem die Schauspieler sich alle auf die B?hne setzten und nacheinander jeder eine Ansprache hielten, in der sie einen anderen Schauspieler lobten, der kurz zuvor einen Rang aufgestiegen war.
15.7.05 16:36


Koya-San

Dieses Wochenende hatten wir unsere Abschlussfahrt, denn leider ist das OUSSEP-Jahr schon fast vorbei. :'-( Wir sind zum Berg Koya gefahren. Dort befindet sich der Hauptsitz des Shingon-Buddhismus und es wird erz?hlt, dass der Gr?nder dieser Sekte nicht gestorben ist, sondern bis heute noch meditiert. Daher bringen die M?nche ihm zweimal t?glich Essen ans Grab.

Es gibt auf dem Berg eine Menge Tempel und Schreine sowie ca. 1000 Kl?ster. Wir haben in einem der Kl?ster ?bernachtet. Sehr ?berrascht waren wir dar?ber, dass die Zimmer unheimlich modern und komfortabel eingerichtet waren. Das Essen war auch recht lecker, wenn auch vegetarisch und vielleicht etwas zu wenig. Am Sonntag Morgen hatten wir auch die M?glichkeit, einem buddhistischen Gottesdienst beizuwohnen, der touristenfreundlicherweise sogar erst um 6:30 Uhr begann. Am Nachmittag hatten wir dann noch ausreichend Zeit, uns mit Souvenirs (insbesondere nur dort erh?ltliche Lebensmittel) einzudecken, bevor wir dann wieder zur?ckgefahren sind.
17.7.05 14:33


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