Maike in Japan




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Indisches Restaurant

Heute abend war ich mit ein paar früheren Kommilitonen in einem indischen Restaurant. Da die indische Küche ja für den weniger sparsamen Umgang mit Gewürzen bekannt ist, habe ich Schärfegrad A von einer Skala von A bis D ausgewählt, von dem die Bedienung sagte, dass das sogar kleine Kinder essen können. Trotzdem war das Essen noch etwas scharf, wenn aber erträglich.

Wir haben uns alle ein preiswertes Menü bestellt, bestehend aus Salat (natürlich mit einer scharfen Soße), Tandoori Chicken und Fladenbrot, dass man stückchenweise in eine Currysoße tunkt. Zum Nachtisch gab es Obstsalat und ein Joghurtgetränk.

Einer der Kommilitionen hat das Aussehen des Essens mit seiner Videokamera dokumentarisch festgehalten. Der Kern der Gruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, alle Feinschmeckerrestaurants in der Nähe auszuprobieren und trifft sich zu diesem Zweck regelmäßig. Im übrigen wird das Thema Essen in Japan generell recht wichtig genommen. Qualität ist hier wichtiger als Quantität, weshalb man sich als Europäer mit dehnbarem Magen manchmal über die knapp bemessenen Portionen wundert.
1.4.06 16:25


Praktikum

Letzte Woche Montag war ich zum ersten Mal in der Firma. Dort haben wir ein wenig darüber gesprochen, was ich gerne tun möchte und wie viele Tage pro Woche ich arbeiten möchte. Mein Betreuer meinte daraufhin, er wolle eine konkrete Aufgabe für mich suchen und sich dann im Laufe der Woche bei mir melden. Tja, nun ist die Woche vorbei und ich habe immer noch keine Nachricht von ihm. Mein Freund meinte, er sei wohl sehr beschäftigt, aber ein bisschen beunruhigt bin ich schon.

Stattdessen fahre ich jetzt ab und zur Uni und erstelle dort zum Üben eine Webapplikation mit Java, als Vorbereitung für die Arbeit in der Firma. Mein alter Professor erlaubt mir freundlicherweise, hier in meinem alten Büro zu arbeiten, obwohl ich zur Zeit keine Studentin bin. Außer einem Schreibtisch habe ich sogar schon einen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen. :-) Ich gebe mir Mühe, jeden Tag ein bisschen Japanisch zu lernen. Außerdem ist es wahrscheinlich nicht verkehrt, frühzeitig mit der Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung zu beginnen.
11.4.06 14:37


Kirschblüten

Endlich ist es warm geworden und die Kirschbäume haben angefangen zu blühen. Damit hat die anstrengende Zeit des Kirschblütenschauens (ohanami) angefangen. Ich habe bereits drei solcher Feiern hinter mir.

Am Freitag gab es ein Picknick für die Austauschstudenten der Uni, und da ich von mehreren Leuten aufgefordert worden war, auch daran teilzunehmen, ließ ich mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, unter den Kirschbäumen im Expo-Gedächtnispark (1970 war die Expo in Osaka) ein paar Austauschstudenten kennenzulernen.

Am Samstag fand dann die Feier meines (alten) Büros statt, zu der ich auch eingeladen war. Praktischerweise befinden sich direkt neben dem Fakultätsgebäude ein paar Kirschbäume, unter denen wir gegrillt haben.

Am Sonntag habe ich dann noch im kleinen Kreis mit meinem Freund und seiner Schwester gefeiert. Abends habe ich noch meine Gastfamilie eingeladen und für sie deutsches Essen gekocht.

Es war also ein recht erlebnisreiches Wochenende.
11.4.06 14:48


Frohe Ostern!

Im Gegensatz zu Weihnachten spielt Ostern kaum eine Rolle in Japan, trotzdem hatte ich Bedürfnis, an Ostern etwas zu unternehmen und habe ein paar japanische und chinesische Freunde zum Brunch bei uns zu Hause eingeladen.

Ostereierfarbe hatte ich mir vorsorglich aus Deutschland mitgebracht, und die Gäste waren von dem Ergebnis auch sichtlich beeindruckt. Auch die Würstchen und der (holländische) Käse aus Deutschland kamen gut an. Zudem hatte ich aus Origamipapier ein wenig Osterdekoration gebastelt und an die Schiebetüren geklebt.

Insgesamt war die Vorbereitung mit Einkaufen, Salate vorbereiten und Dekoration ein ziemlich großer Aufwand, aber es hat sich gelohnt. :-)
17.4.06 10:36


Linsensuppe ohne Linsen

Ich hatte für meinen würstchenbegeisterten Freund unter anderem ein paar Mettwürste als Geschenk mitgebracht. Als ich jedoch überlegte, wie man die am besten zubereiten könnte, viel mir nur Linsensuppe ein, aber Linsen hatte ich dummerweise nicht mitgebracht.

Ich bin also heute zu Carrefour gefahren (eine französische Kaufhauskette, in der man Lebensmittel aus aller Welt kaufen kann) und habe nachgefragt. Natürlich hatte ich mir vorher das japanische Wort für Linsen (lenzu mame) aus dem Wörterbuch herausgesucht. Dennoch hatte ich keinen Erfolg. Der Verkäufer hatte keine Ahnung, was ich haben wollte, und rief zunächst einmal eine Kollegin herbei, die Englisch konnte. Doch auch die war ratlos, suchte dann zwar noch mit einer Kollegin ein paar Regale ab und telefonierte minutenlang mit ihrem Handy, aber dann gab sie doch auf und sagte mir, dass sie das gesuchte bedauerlichweise nicht hätten.

Letztenendes habe ich einfach einen Eintopf mit Kartoffeln und anderem Gemüse gemacht, und die Mettwürste mit reingetan. Und es hat auch gut geschmeckt. :-)
19.4.06 16:40


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