Maike in Japan




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Bachelor of Science

Nach monatelangem Warten habe ich endlich das Ergebnis meiner Abschlussarbeit erfahren. Da ich diese wie nicht anders erwartet bestanden habe, darf ich jetzt offiziell den Titel "Bachelor of Science in Computing Science" tragen.

Die letzte Zeit war ich viel unterwegs bzw. hatte viel zu tun, wenn ich dann mal zu Hause war. Sommer ist in Japan Zeit der Feuerwerke und Straßenfeste.

Vor ein paar Wochen war ich mit meinem Freund auf so einem Straßenfest. Dort gab es viele kleine Stände mit Lebensmitteln, Spielzeug und viel Ramsch. Auch traditionelle Spiele gab es z.B. Planschbecken, aus denen man mit kleinen Papiercashern Minigoldfische herausfischen konnte. Dass die Papiercasher nach der Zeit nass werden und reissen ist der Trick bei der Sache. Je geschickter man ist desto mehr Fische kann man ergattern. Ich habe das Spiel jedoch nicht ausprobiert, weil ich keine Goldfische gebrauchen kann. Es gab das Spiel auch mit kleinen Krebsen oder mit Flummis, aber die konnte ich ebensowenig gebrauchen. Stattdessen habe ich beim Bingo mitgemacht, der Hauptattraktion des Abends. Ich habe eine Tüte mit verschiedenen Süßigkeiten gewonnen, obwohl mir ein I-Pod eigentlich lieber gewesen wäre. ;-)

Gestern war ich mit ein paar Kommilitonen bei einem Feuerwerk. Das ist besonders bei jungen Leuten sehr beliebt und daher ist es immer brechend voll. Bei dem Feuerwerk gestern wurde die Zahl der Besucher im Vorhinein auf 430.000 Leute geschätzt und nur der Einsatz vieler Polizeikräfte konnte ein Chaos verhindern. Natürlich gibt es bei Feuerwerken auch eine Reihe von Fressbuden. Der Rückweg war ziemlich anstrengend, denn obwohl wir nach dem Feuerwerk noch ca. eine halbe Stunde auf dem Platz gewartet hatten, waren immer noch tausende Menschen auf dem Weg zum nächstgelegenen Bahnhof.
6.8.06 17:21


Sommerreise

Letztes Wochenende habe ich an der alljährlich stattfindenen Sommerreise meines Laboratories (gibt es dafür eigentlich ein deutsches Wort?) teilgenommen. Leider ohne meinen Freund, denn der hat zur selben Zeit in Indien an einem Programmierwettbewerb teilgenommen. Trotzdem war die Fahrt sehr schön.

Wir sind ans Meer gefahren, und zwar an einen kleinen Ort in der Präfektur Aichi. Am Freitag morgen sind wir losgefahren und haben unterwegs im Bus Karaoke gesungen und verschiedene Spiele gespielt. Nach der Ankunft waren wir zuerst baden. Dabei wurde auch das traditionelle Wassermelonenzerschlagen zelebriert. Danach gab es ein traditionell japanisches Essen in dem Ryokan in dem wir übernachteten. Vor dem Schlafen gehen haben wir zusammen gefeiert, wobei einige Kommilitionen ein paar Sketche aufgeführt haben. Ich fand es sehr schön, dass ich an dem Abend mal die Gelegenheit hatte, mich mit einigen Komillitionen in Ruhe zu unterhalten. Mittlerweile ist mein Japanisch endlich gut genug, um in so ziemlich allen Alltagssituationen klar zu kommen. :-)

Am Samstag konnte man zwischen Baden auf einer Insel in der Nähe des Ortes und Sightseeing wählen. Ich habe mich für Sightseeing entschieden, weil da die Sonnenbrandgefahr geringer ist. ;-) Wir waren in verschiedenen Museen, haben in Ruhe Mittag gegessen und waren noch ein wenig shoppen. Abends im Ryokan angekommen, haben wir uns noch ein Feuerwerk angesehen.

Am Sonntag fand ein Tennisturnier statt, von dem ich immer noch Muskelkater habe. Da ich vorher noch nie Tennis gespielt hatte, waren die Regeln anfangs ziemlich verwirrend für mich. Mein Partner war leider auch nicht besonders gut, so dass wir ziemlich schnell rausgeflogen sind. Spaß gemacht hat es trotzdem. Vor der Fahrt nächstes Jahr sollte ich aber noch ein wenig üben. ;-) Nach dem Turnier sind wir auch schon wieder zurück nach Osaka gefahren.
15.8.06 16:44


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